Home | Kontakt | Bookmark | Impressum    
Aufbau der Makromoleküle
Der Aufbau der Makromoleküle besteht hauptsächlich aus Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O) zu den häufig noch Stickstoff (N), Chlor (Cl), Fluor (F) und Schwefel (S) kommen. Durch unterschiedliche Kombinationen dieser Stoffe in bestimmten Anordnungen erhält man letztendlich die verschiedenen Kunststoffe.
Ein typisches Makromolekül ist unten abgebildet. Es zeigt die Strukturformel von Polyethylen (PE). Die Repitiereinheit von Polyethylen besteht aus zwei Kohlenstoff-Atomen (C) und vier Wasserstoff-Atomen (H).
Die Temperaturbeständigkeit eines Kunststoffes hängt sowohl von den chemischen Bindungskräften der einzelnen Atome zueinander (Hauptvalenzkräfte), als auch von den elektromagnetischen Bindungskräften der einzelnen Makromoleküle zueinander (Nebenvalenzkräfte) ab. Die Anordnung der Moleküle zueinander hat folglich eine große Bedeutung für die Eigenschaften der Kunststoffe.
Unter Temperatureinfluss lassen zunächst die elektromagnetischen Bindungskräfte nach. Die Makromoleküle können aneinander vorbeigleiten und der Kunststoff wird plastisch. Wird die Temperatureinwirkung fortgesetzt, so werden - abhängig von der Temperaturhöhe - auch die Hauptvalenzkräfte aufgebrochen und der Kunststoff wird zerstört.
zurück zur Kunststofftechnik
Als Hersteller von technischen Kunststoffbauteilen legen wir besonderen Wert auf die anwendungsgerechte Materialauswahl! Nur die für die Anwendung geeigneten Kunststoffe werden im Einsatz die gewünschten Ergebnisse zeigen.
Wir bereaten Sie dazu gerne und werden durch eine Analyse der Anwendung die Anforderungen an das von Ihnen benötigte Material präzisieren.

› zur Beratung