| Der Aufbau der Makromoleküle besteht hauptsächlich aus Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O) zu den häufig noch Stickstoff (N), Chlor (Cl), Fluor (F) und Schwefel (S) kommen. Durch unterschiedliche Kombinationen dieser Stoffe in bestimmten Anordnungen erhält man letztendlich die verschiedenen Kunststoffe. |
| Ein typisches Makromolekül ist unten abgebildet. Es zeigt die Strukturformel von Polyethylen (PE). Die Repitiereinheit von Polyethylen besteht aus zwei Kohlenstoff-Atomen (C) und vier Wasserstoff-Atomen (H). |
| Die Temperaturbeständigkeit eines Kunststoffes hängt sowohl von den chemischen Bindungskräften der einzelnen Atome zueinander (Hauptvalenzkräfte), als auch von den elektromagnetischen Bindungskräften der einzelnen Makromoleküle zueinander (Nebenvalenzkräfte) ab. Die Anordnung der Moleküle zueinander hat folglich eine große Bedeutung für die Eigenschaften der Kunststoffe. |
| Unter Temperatureinfluss lassen zunächst die elektromagnetischen Bindungskräfte nach. Die Makromoleküle können aneinander vorbeigleiten und der Kunststoff wird plastisch. Wird die Temperatureinwirkung fortgesetzt, so werden - abhängig von der Temperaturhöhe - auch die Hauptvalenzkräfte aufgebrochen und der Kunststoff wird zerstört. |